Pressemitteilung
Kiteworks trifft schwierige und einzigartige Entscheidung zum Schutz von Kundendaten: Kundenweite Abschaltung wehrt glaubhafte Bedrohung erfolgreich ab
Das Unternehmen arbeitete das gesamte Wochenende über mit staatlichen Sicherheitsbehörden zusammen, identifizierte und behob eine kritische Schwachstelle und stellte alle Systeme wieder her – ohne Hinweise auf eine Ausnutzung.
Kiteworks bestätigt, dass alle Kundensysteme nach einer vorsorglichen Abschaltungsempfehlung vom 25. September, die auf glaubhaften Bedrohungsinformationen von staatlichen Sicherheitsbehörden beruhte, wieder in den Normalbetrieb überführt werden können.
Das Zeitfenster der Bedrohung ist ohne Zwischenfälle verstrichen. Während des gesamten Zeitraums zeigte das kontinuierliche Monitoring keine Auffälligkeiten, und das Unternehmen hat keinerlei Hinweise darauf, dass Kiteworks- oder Kundensysteme kompromittiert wurden. Kunden, die ihr Kiteworks-System noch nicht neu gestartet haben, können dies nun tun. Alle von Kiteworks im Auftrag der Kunden gehosteten Systeme wurden wieder hochgefahren und funktionieren ordnungsgemäß.
Aufgrund von Informationen über einen möglichen bevorstehenden Angriff empfahl Kiteworks seinen Kunden, ihre Systeme offline zu nehmen, schaltete die von Kiteworks im Auftrag der Kunden gehosteten Umgebungen ab und mobilisierte gemeinsam mit staatlichen Sicherheitsbehörden seine Engineering- und Security-Teams. Während der Abschaltung führte diese Zusammenarbeit zur Entdeckung einer bislang unbekannten kritischen Schwachstelle, die auf eine Funktion beschränkt war, die bei weniger als 1 % der Kunden aktiviert ist. Kiteworks entwickelte und implementierte während des Zeitfensters eine Korrektur, ergänzte alle Umgebungen um eine zusätzliche Schutzschicht und hat keine Hinweise darauf, dass die Schwachstelle jemals ausgenutzt wurde. Alle anderen Kiteworks-Produkte waren nicht betroffen.
„Kunden aufzufordern, ihre Produktivsysteme offline zu nehmen, ist keine Entscheidung, die ein Anbieter leichtfertig trifft, und wir wussten genau, was wir ihnen damit abverlangten“, sagt Frank Balonis, Chief Information Security Officer von Kiteworks. „Wir haben es dennoch getan, denn wenn die Wahl zwischen Gewissheit und Bequemlichkeit steht, sind Kundendaten nichts, worauf wir wetten wollen. Diese Entscheidung hat alles Weitere ermöglicht. Wir würden dieselbe Entscheidung auch morgen wieder treffen, um die Daten unserer Kunden zu schützen.“
„Unsere Kunden haben auf unsere Empfehlung hin ihr Wochenende geopfert – kurzfristig und zu ungünstigen Zeiten – und viele ihrer Teams haben gemeinsam mit unseren Teams die Nacht durchgearbeitet“, sagt Jonathan Yaron, CEO und Chairman von Kiteworks. „Wir nehmen dieses Vertrauen nicht als selbstverständlich hin, und wir wissen: Vertrauen muss man sich verdienen, es wird nicht geschenkt. Wir danken den staatlichen Sicherheitsbehörden, deren Informationen und Zusammenarbeit dieses Ergebnis möglich gemacht haben, sowie jedem Kunden und Partner, der ohne Zögern gehandelt hat. Branchenüblich ist es, auf einen Nachweis eines Angriffs zu warten. Wir handeln lieber proaktiv bei glaubhaften Warnungen, als auf Gewissheit zu warten und dann zu spät zu sein. Das ist der Standard, den wir beibehalten werden.“
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Über Kiteworks
Die Mission von Kiteworks ist es, Unternehmen zu befähigen, Risiken bei jedem Senden, Teilen, Empfangen und Nutzen vertraulicher Daten effektiv zu steuern. Die Kiteworks-Plattform bietet Kunden einen sicheren Datenaustausch mit zentraler Steuerung für Data Governance, Compliance und Schutz. Kiteworks vereinheitlicht, verfolgt, kontrolliert und schützt sensible Daten, die innerhalb des Unternehmens sowie nach außen und innen bewegt werden. So verbessert Kiteworks das Risikomanagement erheblich und stellt die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei allen vertraulichen Datenaustauschen sicher. Mit Hauptsitz im Silicon Valley schützt Kiteworks über 100 Millionen Endanwender sowie Tausende globale Unternehmen und Behörden.
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