Regulatorische Absicherung durch einheitliche Audit-Trails erreichen

Der Digital Operational Resilience Act (DORA) ist seit Januar 2025 in der gesamten Europäischen Union vollständig in Kraft und verändert grundlegend, wie Finanzinstitute ICT-Risiken, Drittparteienabhängigkeiten und Vorfallmeldungen steuern. Deutsche Banken agieren nun unter einem der weltweit strengsten Rahmenwerke für operationelle Resilienz, das die europaweiten DORA-Vorgaben mit den hohen Aufsichtsanforderungen von BaFin und Bundesbank kombiniert.

Die Erfüllung der DORA-Compliance-Anforderungen erfordert architektonische Anpassungen bei der Absicherung sensibler Datenflüsse, der Überwachung von Drittparteienrisiken, der Belastungsprüfung der Resilienz und dem Nachweis der Prüfbereitschaft. Deutsche Institute müssen die detaillierten DORA-Kontrollen mit bestehenden Verpflichtungen aus MaRisk und BAIT in Einklang bringen und gleichzeitig die operative Effizienz wahren.

Dieser Artikel erläutert, wie deutsche Banken die fünf DORA-Säulen praktisch umsetzen, wo Compliance auf Legacy-Infrastrukturen trifft und wie sichere Plattformen für die Kommunikation sensibler Inhalte es ermöglichen, operationelle Resilienz in allen Daten-in-Transit-Szenarien nachzuweisen.

Executive Summary

DORA setzt verbindliche Standards für operationelle Resilienz für über 20.000 Finanzunternehmen in der EU, einschließlich aller deutschen Banken – unabhängig von deren Größe. Die Regulierung schreibt ein umfassendes ICT-Sicherheitsrisikomanagement, strukturierte Vorfallklassifizierung und -meldung, strenge Drittparteienüberwachung, Threat-led Penetration Testing und Informationsaustausch zwischen Instituten vor. Deutsche Banken stehen vor der doppelten Herausforderung, die DORA-Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die weiterhin gültigen nationalen Rahmenwerke zu berücksichtigen. Für die Compliance sind Governance-Anpassungen, Testprotokolle und technische Kontrollen erforderlich, die sensible Daten während ihres gesamten Lebenszyklus absichern, unveränderliche Protokollierung für forensische Analysen gewährleisten und den Aufsichtsbehörden kontinuierliche operationelle Resilienz belegen.

wichtige Erkenntnisse

  • Takeaway 1: DORA verlangt ein einheitliches ICT-Risikomanagement, das Identifikation, Schutz, Erkennung, Reaktion, Wiederherstellung und Lernfähigkeit abdeckt – mit dokumentierten Tests und kontinuierlicher Verbesserung. Deutsche Banken müssen diese Anforderungen mit bestehenden MaRisk- und BAIT-Pflichten abgleichen, ohne doppelte Kontrollstrukturen zu schaffen.

  • Takeaway 2: Die Vorfallklassifizierung und -meldung nach DORA erfordert, dass Banken BaFin und die ESAs innerhalb strikter Fristen benachrichtigen – mit standardisierten Vorlagen, die forensische Details zu Ursachen, betroffenen Systemen und Datenexponierung verlangen. Das macht unveränderliche Audit-Trails und automatisierte Log-Aggregation notwendig.

  • Takeaway 3: Das Drittparteienrisikomanagement geht über Verträge hinaus und umfasst laufende Überwachung, Exit-Strategien und Konzentrationsrisikoanalysen für kritische Dienstleister. Banken müssen Echtzeit-Transparenz über den Umgang der Anbieter mit Daten nachweisen und Beziehungen ohne operative Unterbrechung beenden können.

  • Takeaway 4: Threat-led Penetration Testing muss fortgeschrittene, persistente Bedrohungen simulieren, die sich auf die Kronjuwelen der Bank – wie Kundendatenbanken und Zahlungssysteme – richten. Die Ergebnisse bestimmen Prioritäten für Maßnahmen und fließen direkt in Risikoregister ein, die vom Top-Management und Aufsichtsgremien geprüft werden.

  • Takeaway 5: Der Informationsaustausch nach DORA fördert den Austausch von Cyberbedrohungsinformationen und Schwachstellendaten zwischen Banken. Sichere, revisionssichere Kommunikationskanäle sind unerlässlich, um geteilte Informationen vor unbefugtem Zugriff zu schützen und Offenlegungs- sowie Aufbewahrungspflichten zu erfüllen.

Die fünf DORA-Säulen und ihre Auswirkungen auf deutsche Banken

DORA unterteilt operationelle Resilienz in fünf miteinander verbundene Säulen: ICT-Risikomanagement, Vorfallmeldung, digitale Resilienztests, Drittparteienrisikomanagement und Informationsaustausch. Jede Säule führt zu konkreten technischen und Governance-Anforderungen, die deutsche Banken in ihre bestehenden Unternehmensarchitekturen integrieren müssen.

Die ICT-Risikomanagement-Säule verlangt von Instituten ein umfassendes Rahmenwerk, das alle Funktionen abdeckt – von der Notfallplanung über das Change Management bis zur Asset-Inventarisierung. Deutsche Banken erfüllen bereits die MaRisk-Mindestanforderungen an das Risikomanagement und die BAIT-Vorgaben für IT-Systeme. DORA ersetzt diese Rahmenwerke nicht, sondern fordert eine explizite Zuordnung von ICT-Risiken zu Geschäftsauswirkungen, eine Quantifizierung der Risikotoleranz und einen Nachweis der Überwachung auf Vorstandsebene.

Die Vorfallmeldesäule führt ein gestuftes Klassifizierungssystem ein, das Meldefristen und Empfängerbehörden bestimmt. Schwere Vorfälle erfordern eine Erstmeldung an die BaFin innerhalb von vier Stunden nach Klassifizierung, gefolgt von Zwischen- und Abschlussberichten zu festgelegten Zeitpunkten. Diese enge Frist zwingt Banken zur Automatisierung von Erkennung, Klassifizierung und Beweissicherung.

Digitale Resilienztests gehen über klassische Schwachstellenscans hinaus und umfassen Threat-led Penetration Testing, das gegnerische Taktiken gegen besonders schützenswerte Assets simuliert. Deutsche Banken müssen mindestens alle drei Jahre fortgeschrittene Tests durchführen, bei kritischen oder komplexen Instituten jährlich. Die Ergebnisse fließen in Maßnahmenpläne ein, deren Fortschritt dem Management berichtet wird.

Das Drittparteienrisikomanagement nach DORA adressiert das Konzentrationsrisiko, das entsteht, wenn mehrere Institute auf denselben kritischen Dienstleister angewiesen sind. Banken müssen alle ICT-Drittparteienbeziehungen erfassen, deren Kritikalität bewerten und vertragliche Rechte auf Audit, Kündigung und Datenzugriff durchsetzen. Für kritische Anbieter sind Exit-Strategien zu entwickeln, die eine Migration oder einen Ersatz der Services ohne Betriebsunterbrechung ermöglichen.

Die Regelungen zum Informationsaustausch fördern die Teilnahme an Threat-Intelligence-Communities und gemeinsame Verteidigungsinitiativen. Der Austausch von Cyberbedrohungsdaten bringt jedoch Vertraulichkeits- und kartellrechtliche Herausforderungen mit sich. Institute benötigen sichere Filesharing– und Kommunikationskanäle mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, unveränderlichen Protokollen über geteilte Inhalte und Integration in bestehende SIEM– und Threat-Intelligence-Plattformen.

Abgleich von DORA mit bestehenden deutschen Aufsichtserwartungen

Deutsche Banken setzen DORA nicht im luftleeren Raum um. BaFin und Bundesbank haben bereits über MaRisk, BAIT und die Aufsichtsanforderungen an IT in Finanzinstituten hohe Standards für operationelle Resilienz etabliert. DORA bringt mehr Spezifikationen und EU-weite Harmonisierung, führt aber auch neue Pflichten ein, die über bestehende deutsche Vorgaben hinausgehen.

Ein wesentlicher Unterschied liegt in den Meldefristen für Vorfälle. DORAs Vier-Stunden-Frist für die Erstmeldung schwerwiegender ICT-Vorfälle ist deutlich strikter als bisherige Praxis. Banken müssen ihre Incident-Response-Prozesse so umstellen, dass diese Frist eingehalten wird – durch Automatisierung der Erkennung, Anreicherung von Alerts mit Kontextdaten und vorgefertigte, schnell ausfüllbare Meldevorlagen.

Ein weiterer Unterschied betrifft Threat-led Penetration Testing. BAIT fordert regelmäßige Sicherheitstests, doch DORA verlangt gezielte Simulationen gegen die Kronjuwelen der Bank – ein Reifegrad-Sprung. Banken müssen Red Teams oder spezialisierte Drittparteien beauftragen, die fortgeschrittene Angreifer nachstellen können.

Auch die Drittparteienüberwachung nach DORA geht in Umfang und Detailtiefe über bisherige deutsche Anforderungen hinaus. Während MaRisk das Auslagerungsrisiko adressiert, bezieht DORA explizit alle ICT-Dienstleister ein – einschließlich SaaS-Anbietern, Cloud-Infrastruktur-Providern und Kommunikationsplattformen, die mit sensiblen Kunden- oder Transaktionsdaten umgehen. Banken müssen diese Beziehungen inventarisieren, kritisch bewerten und Audit-Rechte durchsetzen, die in Altverträgen oft fehlen.

Prüfbereite Evidenzketten für Daten in Transit aufbauen

Aufsichtsbehörden bewerten die DORA-Compliance anhand von Nachweisen operationeller Resilienz in der Praxis. Dazu zählen Incident-Response-Protokolle, Penetrationstest-Berichte, Drittparteien-Audit-Ergebnisse und Aufzeichnungen zum Datenumgang über alle Kommunikationskanäle hinweg. Deutsche Banken müssen diese Nachweise auf Anfrage oft innerhalb weniger Tage liefern.

Prüfbereitschaft erfordert unveränderliche, manipulationssichere Protokolle, die erfassen, wer welche Daten wann und unter welchen Umständen aufgerufen hat. Diese Logs müssen nicht nur interne Systeme abdecken, sondern auch externe Kommunikation mit Kunden, Anbietern, Aufsichtsbehörden und Partnern. E-Mails, Dateitransfers, Web-Formulare und API-Austausch sind potenzielle Schwachstellen für Datenabfluss oder Betriebsstörungen.

Die Herausforderung wächst, wenn sensible Daten den Unternehmensperimeter verlassen. Kundenkommunikation mit Kontoinformationen oder Zahlungsanweisungen durchläuft öffentliche Netze, Drittanbieter-Mailserver oder unsichere Filesharing-Plattformen. Jeder Übergabepunkt birgt das Risiko von Abfangaktionen oder unbefugter Offenlegung. DORAs Meldepflichten bedeuten, dass jede Störung oder jeder Bruch dieser Kanäle forensisch präzise klassifiziert, dokumentiert und gemeldet werden muss.

Traditionelle E-Mail- und Filesharing-Tools bieten nicht die granularen Zugriffskontrollen, Inhaltsinspektionen und Audit-Trails, die DORAs Evidenzanforderungen erfüllen. Institute benötigen spezialisierte Plattformen, die zero trust-Prinzipien durchsetzen, Inhalte auf sensible Daten prüfen, Richtlinien-basierte Verschlüsselung und Data Loss Prevention anwenden und unveränderliche Protokolle erzeugen, die jede Aktion einem Anwender und Zeitstempel zuordnen. Diese Plattformen müssen mit bestehenden SIEM- und SOAR-Systemen integriert sein, damit sicherheitsrelevante Ereignisse mit Daten in Transit zentral überwacht und in Incident-Response-Workflows einfließen.

Absicherung von Drittparteienkommunikation und Anbieterdatenaustausch

Das Drittparteienrisikomanagement nach DORA erstreckt sich auch auf die Kommunikationskanäle, über die Banken Daten mit Anbietern, Dienstleistern und Geschäftspartnern austauschen. Verträge, Finanzberichte, Vorfallmeldungen und technische Dokumentationen werden regelmäßig zwischen Instituten und ICT-Providern verschickt. Fehlen hier angemessene Sicherheitskontrollen, entstehen operative und Compliance-Risiken.

Viele deutsche Banken nutzen E-Mail-Anhänge oder allgemeine Filesharing-Dienste für die Anbieterkommunikation. Diese Tools bieten kaum Transparenz darüber, wer wann und von wo auf geteilte Dokumente zugreift. Sie setzen keine Ablaufdaten, verhindern kein unbefugtes Weiterleiten und prüfen Inhalte nicht auf sensible Daten. Kommt es zu einem Vorfall mit einer Drittpartei, ist die Rekonstruktion der Datenflüsse ein manueller, fehleranfälliger Prozess, der die Meldung verzögert.

DORA verlangt von Banken, detaillierte Aufzeichnungen zu Drittparteienbeziehungen zu führen und die laufende Performance sowie Risiken zu überwachen. Dazu gehört die Nachverfolgung von Datenaustausch, das Auditieren von Zugriffsprotokollen und die Sicherstellung, dass Anbieter vertragliche Sicherheitsanforderungen einhalten. Institute benötigen Kommunikationsplattformen, die gegenseitige Authentifizierung, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, rollenbasierte Zugriffskontrollen und Audit-Logs bieten, die von Aufsichtsbehörden akzeptiert werden.

Exit-Strategien – ein weiteres DORA-Mandat – setzen voraus, dass Banken Daten von Anbietern abrufen und Services ohne Betriebsunterbrechung migrieren können. Sichere Kommunikationsplattformen, die Daten als portable, verschlüsselte Objekte unter Kontrolle der Bank behandeln, verringern Anbieterbindung und erleichtern den Wechsel. Sie liefern zudem den Nachweis, dass das Institut die letztendliche Kontrolle über seine Daten behält – ein zentrales Compliance-Prinzip unter DORA und DSGVO.

Von Compliance-Rahmenwerken zu datensensitivem Schutz

Deutsche Banken haben erheblich in Governance-Rahmenwerke, Richtliniendokumentation und Compliance-Schulungen investiert, um die DORA-Anforderungen zu erfüllen. Doch Richtlinien schützen keine Daten – technische Kontrollen schon. Die Brücke zwischen Vorgaben und technischer Umsetzung entscheidet, ob echte operationelle Resilienz erreicht wird.

Datensensitiver Schutz beginnt mit Transparenz darüber, wo sensible Daten liegen, wie sie sich bewegen und wer darauf zugreift. Diese Transparenz muss über strukturierte Datenbanken hinausgehen und auch E-Mails, Dateitransfers, Web-Formulare und API-Payloads umfassen. Daten in Bewegung stellen einen erheblichen Teil des operationellen Risikos dar. Ein Kundenkreditantrag, der über ein unsicheres Web-Formular übermittelt wird, oder ein Anbieter-Vorfallbericht als E-Mail-Anhang kann das Institut Datenpannen, Bußgeldern und Reputationsschäden aussetzen.

Schutz auf Inhaltsebene erfordert Technologie, die Payloads in Echtzeit inspiziert, Daten nach Sensitivität klassifiziert und Richtlinien-basierte Kontrollen wie Verschlüsselung, Zugriffsbeschränkungen und Data Loss Prevention anwendet. Diese Kontrollen müssen für Anwender transparent funktionieren, um Umgehungen zu vermeiden, und unveränderliche Protokolle erzeugen, die jede Zugriffsentscheidung, Richtlinienbewertung und Datenübertragung erfassen.

Die Integration in bestehende Sicherheitsinfrastrukturen ist entscheidend. Datensensitive Plattformen müssen Alarme und Logs an SIEM-Systeme liefern, automatisierte Workflows in SOAR-Plattformen auslösen und mit Identity- und Access-Management-Lösungen synchronisieren, um Least-Privilege-Zugriffe durchzusetzen.

Die Rolle des Kiteworks Private Data Network für DORA-Compliance

Das Kiteworks Private Data Network bietet eine spezialisierte Plattform zur Absicherung sensibler Inhalte beim Austausch zwischen Banken, Kunden, Anbietern und Aufsichtsbehörden. Im Gegensatz zu generischen Kommunikationslösungen setzt Kiteworks zero trust-Prinzipien und inhaltsbasierte Richtlinien über E-Mail, Filesharing, Managed File Transfer, Web-Formulare und APIs hinweg durch. Dieser einheitliche Ansatz vereinfacht die Compliance, indem Audit-Trails, Zugriffskontrollen und Verschlüsselung in einer Governance-Schicht konsolidiert werden.

Für Vorfallmeldungen erzeugt Kiteworks unveränderliche Protokolle, die jede Aktion mit sensiblen Daten erfassen. Die Logs dokumentieren, wer eine Datei gesendet oder aufgerufen hat, wann, von welcher IP-Adresse und ob Richtlinienverstöße auftraten. Die Protokolle integrieren sich über Standard-APIs in SIEM- und SOAR-Plattformen, ermöglichen die automatisierte Korrelation mit anderen Sicherheitsereignissen und beschleunigen Klassifizierungs- und Meldeprozesse.

Im Drittparteienrisikomanagement erzwingt Kiteworks gegenseitige Authentifizierung und rollenbasierte Zugriffskontrollen bei der gesamten Anbieterkommunikation. Banken können Richtlinien definieren, die regeln, welche Anbieter auf welche Daten zugreifen, Ablaufdaten für geteilte Dateien setzen und Zugriffe bei Beziehungsende sofort entziehen. Die Plattform protokolliert alle Datenaustausche mit Drittparteien, speist Metadaten in Vendor-Risk-Management-Systeme ein und liefert den Nachweis laufender Überwachung und Kontrolle.

Für grenzüberschreitende Datentransfers und DSGVO-Compliance verschlüsselt Kiteworks Daten Ende-zu-Ende und erzwingt geografische Zugriffsbeschränkungen. Banken können Richtlinien konfigurieren, die Datenzugriffe außerhalb genehmigter Länder verhindern, Transferprotokolle für Standardvertragsklauseln generieren und Aufsichtsbehörden den aktiven Einsatz technischer Schutzmaßnahmen belegen.

Kiteworks unterstützt zudem Threat-led Penetration Testing, indem es eine sichere, kontrollierte Umgebung für Red Teams bietet, um Angriffe auf Kundenkommunikationskanäle und Anbieterdatenaustausch zu simulieren. Institute können realistische Szenarien konfigurieren, detaillierte Logs zu Angriffswegen und Richtlinienbewertungen erfassen und diese Erkenntnisse zur Optimierung von Zugriffskontrollen und Erkennungsregeln nutzen.

Kontinuierliche Compliance und Resilienztests operationalisieren

DORA-Compliance ist kein einmaliges Projekt, sondern erfordert kontinuierliche Überwachung, Tests und Optimierung, um die operationelle Resilienz angesichts sich wandelnder Bedrohungen zu erhalten. Deutsche Banken müssen Compliance in den Alltag integrieren, Evidenzsammlung automatisieren, Kontrollwirksamkeit überwachen und Richtlinien an neue Risiken anpassen.

Kontinuierliche Compliance basiert auf Echtzeit-Transparenz darüber, ob technische Kontrollen wie vorgesehen funktionieren. Für Daten in Transit bedeutet das die Überwachung von Verschlüsselungsabdeckung, Zugriffskontroll-Durchsetzung und Data Loss Prevention über alle Kommunikationskanäle hinweg. Automatisierte Dashboards sollten Anomalien wie fehlgeschlagene Richtlinienbewertungen, unautorisierte Zugriffsversuche oder unverschlüsselte Transfers anzeigen, damit Sicherheitsteams frühzeitig reagieren können.

Resilienztests nach DORA umfassen nicht nur Angreifersimulationen, sondern auch szenariobasierte Übungen zur Überprüfung der Wiederherstellungsfähigkeit. Deutsche Banken sollten Tabletop-Übungen durchführen, die große ICT-Störungen simulieren – etwa einen kritischen Anbieterausfall oder einen Ransomware-Angriff auf Kundenkommunikationssysteme. So lässt sich prüfen, ob Incident-Response-Pläne aktuell sind und die Teams die DORA-Meldefristen einhalten können.

Die Integration von Compliance-Tools, Sicherheitsinfrastruktur und operativen Workflows reduziert manuellen Aufwand und erhöht die Genauigkeit. Wird beispielsweise eine Data-Loss-Prevention-Regel bei einem Dateitransfer ausgelöst, sollte das Ereignis automatisch ein Ticket im ITSM-System erstellen, einen Alarm im SIEM generieren und das Compliance-Dashboard mit Nachweisen zur Erkennung und Reaktion befüllen.

Regulatorische Belastbarkeit durch einheitliche Audit-Trails erreichen

Deutsche Banken, die 2026 die DORA-Compliance erfüllen, tun dies, indem sie operationelle Resilienz als Architekturprinzip und nicht als Kontroll-Checkliste begreifen. Sie vereinen Governance-Rahmenwerke mit technischer Durchsetzung, automatisieren die Evidenzsammlung und belegen kontinuierliche Verbesserung durch Resilienztests und Incident Learning. Im Zentrum steht der Schutz sensibler Daten über alle Kommunikationskanäle hinweg mit datensensitiven Kontrollen, zero trust-Zugriffsrichtlinien und unveränderlichen Audit-Trails, die regulatorischer Prüfung standhalten.

Das Kiteworks Private Data Network ermöglicht diese Strategie, indem es sichere E-Mail, sicheres Filesharing, Managed File Transfer, sichere Web-Formulare und APIs auf einer einheitlich gesteuerten Plattform zusammenführt. Die Plattform setzt Verschlüsselung und Zugriffskontrollen transparent durch, generiert forensisch belastbare Protokolle, die sich in SIEM- und SOAR-Systeme integrieren, und liefert den Aufsichtsbehörden die geforderten Nachweise. Indem Daten in Transit mit derselben Sorgfalt behandelt werden wie ruhende Daten, hilft Kiteworks deutschen Banken, Compliance-Lücken zu schließen, Reaktionszeiten bei Vorfällen zu verkürzen und die Prüfbereitschaft über alle DORA-Anforderungen hinweg zu sichern.

Institute, die Kiteworks einsetzen, gewinnen nicht nur Compliance-Sicherheit, sondern auch operative Effizienz. Einheitliche Audit-Trails ersetzen fragmentierte Logquellen. Richtlinienbasierte Automatisierung reduziert manuelle Compliance-Aufgaben. Die Integration in bestehende Sicherheits- und IT-Infrastrukturen sorgt dafür, dass der Schutz von Daten in Transit Teil einer ganzheitlichen Verteidigung wird – und kein nachträglich aufgesetztes Add-on.

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Häufig gestellte Fragen

DORA-Compliance erfordert ICT-Risikomanagement-Rahmenwerke, strukturierte Vorfallklassifizierung und -meldung an die BaFin, Threat-led Penetration Testing, umfassendes Drittparteienrisikomanagement inklusive Exit-Strategien sowie sicheren Informationsaustausch. Deutsche Banken müssen die DORA-Vorgaben zudem mit bestehenden MaRisk- und BAIT-Pflichten abgleichen.

Banken automatisieren Erkennung, Klassifizierung und Beweissicherung, indem sie unveränderliche Audit-Logs aus allen ICT-Systemen mit SIEM- und SOAR-Tools integrieren. Vorgefertigte Meldevorlagen, die mit Echtzeit-Forensikdaten befüllt werden, ermöglichen die Vier-Stunden-Erstmeldung an die BaFin.

DORA stuft alle ICT-Dienstleister als Drittparteien ein, auch Plattformen, die mit sensiblen Kunden- oder Transaktionsdaten arbeiten. Banken müssen diese Beziehungen inventarisieren, kritisch bewerten, Audit-Rechte durchsetzen und Exit-Strategien vorhalten.

DORAs Vorgaben zur operationellen Resilienz und die Datenschutzregeln der DSGVO gelten beide für grenzüberschreitende Datentransfers, Anbieterdatenverarbeitung und Vorfallmeldungen. Banken müssen nachweisen, dass das ICT-Risikomanagement Datenschutz durch Technikgestaltung umfasst und Drittparteienverträge DSGVO-Schutzmaßnahmen durchsetzen.

Datensensitive Plattformen inspizieren Daten-Payloads in Echtzeit, klassifizieren sensible Informationen und wenden Richtlinien-basierte Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und Data Loss Prevention an. Dieser Ansatz erzeugt unveränderliche Protokolle, die jede Zugriffsentscheidung dokumentieren und die forensische Detailtiefe für Vorfallmeldungen und Prüfungen liefern.

wichtige Erkenntnisse

  1. Einheitliches ICT-Risikomanagement. DORA schreibt ein umfassendes ICT-Risikomanagement für deutsche Banken vor, das mit bestehenden MaRisk- und BAIT-Pflichten abzugleichen ist und kontinuierliche Verbesserung sowie dokumentierte Tests sicherstellt.
  2. Strikte Meldefristen für Vorfälle. Banken müssen die BaFin innerhalb von vier Stunden über schwerwiegende ICT-Vorfälle mit standardisierten Vorlagen informieren – das erfordert automatisierte Erkennung, unveränderliche Audit-Trails und forensische Detailtiefe für die Compliance.
  3. Erweiterte Drittparteienüberwachung. DORA erweitert das Drittparteienrisikomanagement um Echtzeitüberwachung, Konzentrationsrisikoanalysen und Exit-Strategien, damit Banken die Kontrolle und Transparenz über kritische Dienstleister behalten.
  4. Fortschrittliches Penetration Testing. Threat-led Penetration Testing nach DORA simuliert fortgeschrittene, persistente Bedrohungen gegen kritische Assets – die Ergebnisse bestimmen Prioritäten für Maßnahmen und das Risikomanagement auf Führungsebene.

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